Rucksack-Projekt

Seit 2001 bietet unsere Einrichtung dieses Projekt an. Das aus den Niederlanden stammende Programm richtet sich an Eltern mit Migrationshintergrund und ihre Kinder zwischen vier und sechs Jahren. Das Rucksack-Projekt hat die allgemeine sprachliche Bildung zum Ziel, die Kinder werden von den Eltern in der Herkunftssprache und von den Erziehern und Erzieherinnen in der deutschen Sprache gefördert. Die Eltern treffen sich neun Monate wöchentlich und werden durch speziell ausgebildete Begleiterinnen angeleitet.

Early English

Seit 2007 wird in unserer Einrichtung das Projekt “Early English“ für die angehenden Schulkinder angeboten. Early English ist ein Lernkonzept des Deutschen Roten Kreuzes, das auch in den anderen DRK Kitas stattfindet. Die wöchentlichen Treffen sind so aufgezogen, dass die Kinder das „Lernen“ gar nicht bemerken. Die Kinder sind immer mit großem Eifer dabei und bekommen ein Gefühl und Gehör für die Sprache. Zwei pädagogische Fachkräfte, die zu diesem Projekt weitergebildet worden sind, führen dieses Projekt durch.

Topfit für die Schule

Topfit für die Schule ist ein Kompetenztraining, das von einem Kinderarzt entwickelt wurde. Topfit für die Schule wird jedes Jahr in unserer Einrichtung angeboten. Dieses Projekt wird einmal wöchentlich unter der Anleitung unserer Elternbegleitung angeboten. Topfit ist eine Familien-Ergo-Methode für die Schulvorbereitung, Familien-Ergo ist Förderung, in dem Kinder in Alltagssituationen einbezogen werden. Motorische, kognitive, sprachliche und soziale Kompetenzen werden dabei ganz nebenbei eingeübt.

Stammgruppenbezogenes Arbeiten

In den einzelnen Gruppen werden altersentsprechende Angebote durchgeführt, jedoch keine speziellen Vorschulkindergruppen. Bei der Auswahl und Vorbereitung der Angebote ist es uns wichtig, die Interessen der Kinder und aktuelle Situationen aufzugreifen. Die Hortkinder werden bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützt, wobei diese Zeit begrenzt ist, damit jedem Kind noch Freizeit bleibt.

Prinzip unserer Arbeit

„Unserer Arbeit liegt zunächst einmal ein wesentliches Prinzip zugrunde: Die Kinder sollen als gleichberechtigte Partner gesehen werden. D.h. ihre Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen sollen genauso ernst genommen werden wie die der Erwachsenen. Dafür ist es notwendig, sich in die Gedankenwelt der Kinder einzufühlen und zu versetzen, um diese Bedürfnisse zu erkennen bzw. den Kindern zu helfen, sich zu artikulieren. Erziehung heißt für uns nicht, die Kinder ohne Rücksicht auf Verluste in die Erwachsenenwelt zu integrieren.“
( „Chaos oder Chance“, S. 91, Ökotopia Verlag)